Am 15. März 2023 feuerten rote Kämpfer der Neuen Volksarmee (NPA) zwei Gewehrgranaten auf das neu errichtete Kommando des 62. Infanteriebataillons in Barangay Malangsa, Callehermoso, Negros Oriental.

Nach Angaben der NPA-Negros Oriental erfolgte der Angriff als Reaktion auf Beschwerden von Anwohnern, wonach das besagte Kommando der philippinischen Streitkräfte (AFP) die Gemeinde belästige und die Bewohner zwinge, sich als Mitglieder der NPA zu ergeben.

In der Zwischenzeit hat dieselbe Gruppe von NPA-Kämpfern am 6. März das 62. Infanteriebataillon in Canlaon City, Central Negros, schikaniert.

In Camarines Sur kam es am 28. Februar 2023 zu zwei Schikanen der NPA-West Camarines Sur gegen zwei Militäreinheiten in der Stadt Ragay. NPA-Schwadronen griffen zunächst das Kommando in Barangay Bayan an, gefolgt von Angriffen auf ein anderes Kommando in Barangay Pantalunan.

Am 15. März 2023 verteidigten Kräfte der NPA-Mindoro aktiv Gemeinden in einem Feuergefecht gegen AFP-Truppen in Sitio Naksib, Barangay Sta Cruz, Bongabong, Oriental Mindoro. Auf Seiten der NPA wurden keine Opfer gemeldet.

Am 7. Oktober letzten Jahres gelang es Mitgliedern der NPA, dem 52. Infanteriebataillon in Barangay Dorillo, Jipapad, Ost-Samar, Schusswaffen abzunehmen. Nach Angaben der NPA waren die staatlichen Soldaten betrunken und schliefen, als die NPA angriff und 14 Schusswaffen beschlagnahmte, darunter neun Hochleistungsgewehre.

Berichten zufolge unterstützten die Bewohner der Gemeinde die taktische Offensive der NPA voll und ganz. Vor dem Vorfall beschwerten sich die Gemeindemitglieder über die Anwesenheit kombinierter Soldaten- und Polizeikräfte im Rahmen des "Retooled Community Support Program" (RCSP), eines neuen staatlichen Programms zur "Aufstandsbekämpfung". Den Anwohnern zufolge besetzten die staatlichen Truppen die Barangay-Halle und schossen häufig wahllos auf die Zivilbevölkerung, was die NPA zum Handeln veranlasste.